Unterhaltung,  Zeitgenössisches

Sabine Bode – Lassen Sie mich durch, ich muss zum Yoga

Hallo an euch Lesende da draußen!

Von diesem Buch habt ihr auf meinem Instagramkanal schon einiges sehen dürfen, aber bislang ist noch keine Rezension erschienen und das hatte auch seinen Grund, aber mehr dazu gibt’s gleich 😉 

Lasst mich jetzt euch erst einmal die Autorin

Sabine Bode

mit ihrem Buch 

Lassen Sie mich durch, ich muss zum Yoga

(Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Goldmann Verlag!)

 

Infos zum Buch

gebundenes Buch: 224 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag; (15. März 2021)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 978-3-442-31625-0
Preis: 14,00 € (Paperback) / 9,99 € (eBook/Kindle)

 

Zum Inhalt

Wie oft muss man den Kopf auf die Tischkante knallen, damit das Qi wieder richtig fließt? In welchem Zeitfenster kann man einen Nervenzusammenbruch einbauen, damit man noch rechtzeitig zum Hormonyoga kommt? Und wer holt einen aus der Klinik raus, nachdem man mit der Urschrei-App nackt und wild auf die Brust trommelnd durch die Gärten der Nachbarn gerannt ist? Unser Leben könnte so schön sein, wenn man nicht an jeder Ecke Entschleunigung, Entspannung und Achtsamkeit verordnet bekommen würde. Wie sollen gestresste Großstädter denn jemals zu innerer Ruhe finden, wenn sie schon beim Nachhausekommen über Bastkorb-Arrangements stolpern, die randvoll sind mit Aroma-Schlafbrillen und Yogamatten? Eine immer gewaltigere Wohlfühl- und Lifestyle-Welle zwingt die Middle-Ager schöööön zum Entspannen. Ein Trend, der vor allem eins bedeutet: Noch mehr Stress. Das muss aber nicht so sein. Die erklärte Speed-Yoga-Anhängerin und Bestsellerautorin Sabine Bode hat keine Lust auf ständigen Entstressungs-Struggle und lässt lieber den Mittelfinger hochfahren als die Seele baumeln. Turbotrockener Haudraufhumor ganz ohne Gutfühlgarantie!

 

Über die Autorin:

Sabine Bode, ehemalige Autorin von Harald Schmidt, Anke Engelke und Hape Kerkeling, kommt immer ohne Komma auf den Punkt. Mit »Älterwerden ist voll sexy, man stöhnt mehr« hat die Comedienne, der die Gags nur so aus dem Kopf purzeln, einen Megabesteller geschrieben. Aktuell tourt sie mit ihrem Programm rund ums Älterwerden durch Deutschland. Die Bochumerin zählt sich zur gesellschaftlichen Randgruppe »verheiratet, zwei Kinder, kein Webergrill«. Online findet man sie unter: www.fraubode.de

 

Mein Fazit und meine Rezension

Oh ja, diese Welt ist einfach viel zu schnelllebig geworden! Egal, was man vor hat, man sollte sich doch sehr schnell entscheiden, es zu tun. Ob To-Do-Liste oder Post It’s – wir Menschen leben nicht mehr im Hier und Jetzt, sondern im Morgen oder Übermorgen, teilweise sogar auch in der Vergangenheit. 

Sabine Bode räumt mit ihrem Buch einige Klischees und neu aufkommende Trends auf! Mit ihrem nicht immer einfachen Humor versteht sie es, die neuste Yogaeinheit nebst Smoothie-Mischung alltagstauglich darzustellen und gibt dem Leser einige Sachen zu bedenken mit auf dem Weg! 

Für mich war es zu Beginn eine amüsante Reise durch sämtliche neu aufgetauchten (oder wieder aufgetauchten?) Lifestyle-Trends rund um die Work-Life-Balance mit definitiver Lachanfall-Garantie! Doch, wie schon geschrieben, ihr Humor ist nicht jedermanns (oder jederfraus) Sache. Zuweilen sollte auch etwas kritisch drüber gelesen werden oder aber einfach am besten gar nur die Humor-Brille aufgesetzt werden, da ansonsten die Aneinanderreihung von Witzen oder Anekdoten einfach zu viel des Guten sind. 

Interessant ist allerdings die Tatsache, wie viele von den genannten Methoden (oder gar Firmen und Produkten) ich kenne und sogar auch selbst ausprobiert habe! Einige Gedanken- und Witzgänge (und auch Kritikpunkte) konnte ich daher durchaus teilen, aber nicht alles. Bei Humor scheiden sich einfach die Geister und genau das zeigt dieses Buch hier auch. 

Man sollte also aufpassen: bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen Roman, den man einfach so “runterlesen” und genießen kann. Der geneigte Leser sollte hier und da auf der Hut sein, seinen inneren Kritiker entweder vollends ausschalten oder aber mit Alkohol betäuben, sodass dieser mitlachen kann. 

Wer jedoch nicht fließend Sarkasmus, Ironie oder aber Humor spricht (oder gar lesen kann), der sollte sich das Buch lieber nicht ins Regal stellen, denn dort hat es definitiv nichts verloren 😉 

Alles in einem kann ich also sagen: mich hat es unterhalten, wenn auch nicht durchgehend, da es sogar mir ab und an zu viel des Guten wurde. Aber es ist sicherlich eine aufheiternde Lektüre für zwischendurch, wenn man tatsächlich ein Auge zudrückt und nicht so genau hinschaut/liest. 

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

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