Schwangerschaft

Ich bin zurück – meine Zeit nach der Geburt

Hallo an euch alle da draußen!

Ja, mich gibt es tatsächlich noch und es fehlen einige Updates für euch.

Zunächst einmal das Wichtigste vorab und da es wohl einige interessieren wird:

Ende September hat unser kleiner Schatz das Licht der Welt erblickt. Einen detaillierten Geburtsbericht erspare ich euch aber einfach mal 😉 

Wie war es für mich? 

Die Anfangszeit war aufregend, aber auch sehr herausfordernd für mich und meinen Lebensgefährten, denn unsere Planung wurde total über den Haufen geworfen. 

Mit etwas Verspätung starteten der Kleine und ich dann in unsere “Kuschelzeit” und ins Wochenbett – und auch das war anders, als gedacht (oder aber gewünscht). 

Was ich für mich gelernt habe: die besten Pläne nützen einfach gar nichts, wenn das Leben so richtig dazwischen grätscht.

ABER: trotz der Herausforderungen, hätte es nicht anders laufen dürfen, denn genau so war es perfekt und genau so haben wir / habe ich es gebraucht. 

Herzlich Willkommen also kleiner, neuer Erdenbürger, der du jetzt schon um einige Zentimeter gewachsen bist und um einige 100 Gramm an Gewicht zugelegt hast. 

Mittlerweile haben wir auch eine gewisse “Routine” in unser Leben bekommen und händeln es richtig gut. 

Doch ich möchte euch auch meine größte Herausforderung nennen: 

Meine größte Herausforderung war es, meine eigenen Ansprüche und Erwartungen an mich und diese Zeit herunter zu schrauben. 

Denn der größte Feind und der größte Kritiker in dieser Anfangszeit war wirklich ICH. 

ICH dachte, ich müsste alles perfekt hinbekommen. 

ICH dachte, ich müsste perfekt stillen können. 

ICH dachte, ich bräuchte keine Hilfe beim putzen und sauber machen und bekomme alles alleine hin. 

ICH dachte, ich könnte innerhalb weniger Tage bereits schmerzfrei mit meinem Kind spazieren gehen. 

ICH dachte, ich könnte mich hinlegen und schlafen, wenn mein Kind schläft und mich so genug ausruhen. 

ICH dachte, ich müsste die Wohnung sauber halten (ohne Hilfe). 

ICH dachte, ich könnte mir einfach mal so nebenbei was kochen, denn immerhin schläft der Kleine auch mal. 

 

Diese Liste könnte ich jetzt noch ewig so weiterführen – aber ihr seht ja, worauf es hinaus läuft. 

ICH dachte … und letzten Endes kam es natürlich anders, teilweise als Schlag ins Gesicht oder in die Magengrube, aber definitiv als Wegweiser für mich und dann formte sich die Erkenntnis, dass ICH – trotz sämtlicher Meditation, Fokussieren und Reflektieren – mein größter Kritiker bin und meine Erwartungen einfach diejenigen waren, die mich daran hinderten, die ersten Wochen mit meinem Sohn zu genießen. 

Nein, ich bin jetzt nicht erleuchtet. 

Nein, ich habe kein Patentrezept für all das oben Geschriebene gefunden. 

Nein, meine Wohnung ist immer noch nicht blitzeblank und ich bekomme immer noch nicht alles hin. 

Doch bin ich jetzt entspannter, wenn die Hebamme kommt oder sich Besuch ankündigt. Dann liegt eben was rum – nur so merkt man, dass hier gelebt wird. Und das wird es. Wir leben. Wir lieben und wir genießen. 

 

Wie war es also für mich? 

Ganz einfach – unerwartet, schmerzhaft, liebevoll und doch das Schönste, was mir je passiert ist! 

Alles Liebe an Dich!

 

Ein Kommentar

  • Simone Spengler

    Lieber neuer Erdenbürger,

    von Herzen ein liebevolles Willkommen.
    Du hast dir genau die besten Eltern für dich ausgesucht.
    Deine Mama und dein Papa sind für dich da.

    Bleibe gesund und munter.

    Alles Liebe Simone

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.