Heike Fröhling – Claras Traum: Die Schwestern vom Rosenhof

Hallo liebe #bookies, 

heute erscheinen gleich mehrere Rezensionen für euch und das alles nur, weil ich es vor meinem Urlaub einfach nicht geschafft habe. Die Anpassung des Designs steht auch noch an, nur will der Server gerade nicht so wie ich … egal 😀 

Den Anfang macht das Buch einer Frau, die in mehreren Genres unterwegs ist: Heike Fröhling. Ich habe Heike als Leonie Haubrich kennen und ihren Schreibstil lieben gelernt. Mit ihrem Pseudonym Leonie Haubrich ist sie im Psychothriller-Genre unterwegs und gehört da definitiv zu meinen liebsten Autorinnen! Unter ihrem richtigen Namen Heike Fröhling schreibt sie Belletristik und zwar ebenfalls erfolgreich und mit einem großen Talent! Aber nun zum Buch. 

Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an Heike Fröhling und Droemer Knaur

 

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Knaur TB; 1. Edition (1. Juli 2022)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 978-3426527818
Preis: 10,99 € (Taschenbuch) /9,99 € (Kindle)

 

Inhalt: 

Wo Heimat und Liebe nach Rosen duften: »Claras Traum« ist ein wunderbarer Wohlfühlroman mit romantischem Eifel-Setting und Auftakt der Reihe »Die Schwestern vom Rosenhof«.

Ihre Heimkehr in die idyllische Eifel hatte Clara sich ganz anders vorgestellt: Ihre Schwester will den Hof der Großeltern abreißen lassen, den sie gemeinsam geerbt haben. Clara beschließt, um den Erhalt des zauberhaften alten Fachwerkgebäudes und seines verwilderten Rosengartens zu kämpfen und bekommt sechs Monate Zeit, alles zu renovieren.

Hilfe erhält sie von der pragmatischen Lena, dem sensiblen Hannes und dem draufgängerischen Manuel – und bald geht es zwischen den vieren um mehr als nur die alte Freundschaft. Endlich reift in Clara auch ein neuer Lebensplan: Sie möchte den Rosenhof ihrer Großmutter wiederbeleben und Spezialitäten aus den duftenden Blüten anbieten – nur wie soll sie ihre Schwester davon überzeugen?

Den Seiten von Heike Fröhlings Wohlfühlroman über das Glück von Heimat und Freundschaft scheint immer wieder der Duft von alten Rosen-Sorten zu entsteigen – perfekte Urlaubslektüre für einen nicht enden wollenden Sommer-Tag!

 

 

Was sage ich dazu?

Wie schon erwähnt, bin ich ein großer Fan von Heike Fröhling und zwar in sämtlichen Genres. Sie ist für mich eine begnadete Schriftstellerin, denn sie versteht es einfach, den Leser direkt in die Geschichte mit einsteigen zu lassen. Man liest ein Buch nicht nur, man ist ein Teil davon. Und das war mit Claras Traum nicht anders. 

In diesem Roman treffen wir auf die quirlige Clara, die von einer langen Reise zurück nach Hause in die beschauliche Eifel kehrt. Doch leider hat sich dort einiges geändert, denn in ihrer Abwesenheit sind ihre geliebten Großeltern gestorben und Clara und ihre Schwester haben den wundervollen Rosenhof geerbt. Mit dem Rosenhof verbindet Clara viele wunderbare Kindheitserinnerungen, doch der Hof ist seit dem Ableben ihrer Großeltern nicht mehr derselbe. Er ist verwahrlost, vereinsamt und verwildert. Für Clara ist es kein Problem: sie packt an und möchte dem Rosenhof seinen einstigen Glanz wieder geben. Leider hat sie jedoch nicht mit ihrer Schwester gerechnet, denn diese will den Rosenhof nicht erhalten, sondern so schnell wie möglich veräußern, um an ihr (finanzielles) Erbe zu gelangen. 

Ihr seht: von Beginn der Geschichte an gibt es nicht nur einen Handlungsstrang, sondern gleich mehrere. Wir erfahren nach und nach wie die Kindheit von Clara am Rosenhof verlaufen ist und von ihrer Liebe zu ihrer Familie, insbesondere zu ihren Großeltern. Aber wir erfahren auch, dass Clara nicht ohne Grund zurück in die alte Heimat gekehrt ist: sie hat ihre Zelte abrupt abgebrochen und ist regelrecht nach Hause geflohen. Den Grund dafür erfahren wir auch und mich hat er ehrlich erschüttert – trotzdem spoilere ich nicht, sondern gebe eine kleine Triggerwarnung. Nicht jeder Leser kann das von Clara Erlebte einfach so lesen und dann zur weiteren Geschichte übergehen. Für mich war es zumindest so. 

Doch trotz allem hat mir der Roman sehr gut gefallen, aber was genau? Ich liebe den Schreibstil von Heike Fröhling. Ich bin begeistert von ihren detailgenauen Beschreibungen der Natur und der Umgebung – wenn ich ihre Bücher lese, finde ich mich direkt am Schauplatz des Geschehens wieder und kann mich vor Ort umschauen. Bei dieser Geschichte war es die Eifel – in der Nähe meiner einstigen Heimat! Da fühlt man sich gleich noch verbundener mit den Protagonisten. Aber nicht nur die Beschreibung der Natur und der Ortschaften gefällt mir, auch wie sie ihre Protagonisten strickt. Bei ihr hat jede Figur für sich einen eigenen Charakter. Randfiguren tauchen kaum auf und falls doch mal, so empfindet man als Leser auch ihnen direkt gegenüber ein Gefühl – entweder ein Gutes oder ein Schlechtes. Die Figuren sind für mich also real und nicht nur fiktiv. Clara könnte mir einfach so da draußen auf der Straße über dem Weg laufen. Genau das machen all ihre Romane aus. 

Solltet ihr also einen Wohlfühlroman suchen, der sich aber nicht nur mit dem Thema Liebe beschäftigt, sondern in dem auch die Familie an erster Stelle steht, aber auch Geheimnisse und Dramen auftauchen, dann seid ihr mit diesem Roman sehr gut bedient. 

 

Meine Bewertung: 

 

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