Emma Wagner – Liebe auf Glatteis (Liebe auf Schwedisch 1)

Hallo liebe #bookies, 

kaum ist die erste Rezension veröffentlicht, folgt auch schon die nächste! Dieses Mal jedoch im Genre Liebesroman und dessen Geschichte in einer Jahreszeit spielt, die ich mir eigentlich nicht herbeiwünscht … den Winter! Aber lest einfach selbst!

 

Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an die liebe Emma Wagner!

 

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 265 Seiten
Sprache: Deutsch
ASIN: B0B6PCRPFH
Preis: 2,99 € (ebook)

 

Inhalt: 

Schnee und Elche in Schweden statt Strandurlaub im Süden. Schlimmer kann es nicht werden. Oder doch?

Ein winterlicher Wohlfühlroman mit Herzklopf-Garantie und knisternden Gefühlen

Der schlimmste Tag in Svens Leben liegt fünf Jahre zurück. Seit damals kommt ihm keine Frau für mehr als eine gemeinsame Nacht ins Haus. Erst recht keine Touristin mit Kind, die ihn mitten im Winter in den eiskalten See schubst, ununterbrochen quasselt und plötzlich seine Hilfe benötigt. Dumm nur, dass er einfach nicht ›Nein‹ sagen kann.
Und dass diese Jule, wenn sie ihm nicht gerade den letzten Nerv raubt, seltsame Dinge mit seinem Herzen anstellt.

Für Jule ist dieser Tag der schlimmste seit ihrer Scheidung, immerhin wollte sie im sonnigen Süden am Strand liegen. Stattdessen findet sie sich im verschneiten Schweden im Haus eines äußerst schlecht gelaunten Parkrangers wieder. Wieso nur muss dieser knurrige Kerl, mit dem sie fortwährend aneinandergerät, dermaßen sexy sein? Und so liebevoll mit ihrer kleinen Tochter umgehen? Schon bald machen die Funken, die zwischen Jule und Sven fliegen, jedes Kaminfeuer unnötig …

Dies ist der erste Band der „Liebe auf Schwedisch“-Reihe. Alle Bände sind in sich geschlossen und unabhängig voneinander lesbar.

 

Was sage ich dazu? 

Statt Urlaub im Süden, bekommt sie Urlaub im tiefsten Schnee im Norden: in Schweden. Aber was tut man nicht alles, um den Familienfrieden aufrecht zu erhalten und seiner kleinen Tochter eine Freude zu machen? Immerhin ist der Urlaub mit ihrem Ex-Ehemann ein Traum für ihre kleine Tochter und ein Albtraum für Jule selbst. Und ihr Ex macht seinem Verhalten alle Ehre, denn auch dort taucht er nicht auf und schaut nur auf sich und seine Bedürfnisse – ganz der Ex eben. Jule macht das Beste aus der Situation und versucht auch die kleinsten Widrigkeiten in dem beschaulichen Ort Lillaström positiv zu sehen. Gott sei Dank gibt es da Sven, der hilft ihr tatsächlich den öden Alltag zu vergessen. Auch, wenn es auf etwas andere Art und Weise gelingt, als er sich gewünscht hätte … 

Ach Jule, was soll ich nur über dich sagen? Du warst mir auf Anhieb sympathisch! Bereits in den ersten Sätzen wird klar, was du von Schnee hältst (ich fühle dich so!!!) und wie sehr du dich auf den Urlaub mit deinem Ex freust *Ironie off*. Aber Schweden hat so viel zu bieten und mit deiner Freundin am Telefon kannst du schon die ersten Sehenswürdigkeiten erblicken – auch wenn sich die “Sehenswürdigkeit” auf nackte Männerhintern im Schnee bezieht. Ja, ihr lest richtig! Kaum ist Jule im Norden angekommen und möchte nach dem Weg fragen, da die weiße Pracht nicht nur die Wege, sondern auch die Aussicht versperrt, trifft sie auf seltsame Gestalten, die sich als Schweden in der Schwitzsauna nach dem Eisbaden herausstellen. Leider – oder für uns Leser – JUCHUH! – trifft sie dann auf den scheinbar mürrischen Sven und von da an geht es drunter und drüber. So kalt ist der Winter in Schweden also doch nicht. Mir wurde beim Lesen zumindest richtig warm bis heiß!

Ja, als sie auf Sven trifft, geht es so richtig los. Eine Anekdote jagt die nächste und mit einem Mal scheint jedes Fettnäpfchen so riesig zu sein, dass es für Jule unmöglich erscheint, drum herum zu kommen. Für Sven wird es auf alle Fälle sehr nass und kalt, manchmal auch etwas stinkig und unangenehm, aber als richtiger Schwede macht ihm Eisbaden gar nichts aus. Trotz seiner mürrischen Art (Jule hat da eine richtig gute Beschreibung für ihn, die die Worte “schlecht gelaunter Yeti mit dem Charme eines Stockfisches und dem Humor einer Salami” enthält) hat Sven sein Herz am rechten Fleck und kann sich auch auf so manche prickelnde Situation freuen. 

Hach ja, ich könnte euch wirklich ALLES erzählen und euch von der gesamten Geschichte und allen Protagonisten vorschwärmen! Von dem Ort Lillaström und seinen Bewohnern, von Sven, seinem Opa (den ihr sicher alle lieben werdet!), von Jules kleiner Tochter, die im Frozen Dress durch den Schnee hüpft und Lieder von Frozen und Encanto schmettert (am liebsten hätte ich laut mitgesungen!) und den Wolfshund, der nicht wirklich Wolf ist, aber wohl auch nicht richtig Hund und von Elchen, die eine so große Bedeutung für Jule haben, sich aber irgendwie nicht zeigen wollen, obwohl sie allgegenwärtig zu sein scheinen. 

Dank der lieben Emma ist meine Reiselust, nach Schweden zu fahren und dort einige Orte zu entdecken, noch weiter angefacht worden und ich plane unseren nächsten Urlaub wirklich dorthin! Schweden ist für mich nicht nur das Land von Elchen, Ikea und Astrid Lindgren, sondern ein Land, mit dem ich – literarisch gesehen – viele Kindheitserinnerungen und Kinderbücher verbinde. Ein Grund mehr für mich, endlich dorthin zu reisen und auf den Spuren von Michel, Madita, Pippi und Co zu wandeln. 

Und auch für Emma selbst ist dieser Roman eine Besonderheit, denn er hat sie wieder zum Schreiben zurück gebracht nach ihrem Schicksalsschlag und ich muss sagen: Emma, du bist nicht in deine alte Schreibform zurückgekehrt, sondern eindeutig darüber hinausgewachsen! So viel Emotion, so viel Humor und so viel Einfühlungsvermögen haben mich überzeugt, dass ich alle Bücher der neuen Liebe-auf-Schwedisch-Serie lesen möchte! Lieben Dank dir! Für euch alle ist es eine absolute Herzensempfehlung mit dieser Serie zu beginnen! Mit dieser Reihe könnt ihr gar nichts verkehrt machen. 

 

Meine Bewertung: 

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