Marianne Cronin – Die hundert Jahre von Lenni und Margot

Hallo liebe #bookies, 

ich bin euch noch einige Rezensionen schuldig und hier kommt auch schon die nächste für euch 🙂 

Weiter geht es mit einem Roman, von dem ich mir irgendwie mehr erhofft hatte … aber lest doch selbst. 

Cover und Rezensionsexemplar mit besten Dank an C. Bertelsmann und Penguin Randomhouse!

 

Infos zum Buch:

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: C.Bertelsmann Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (18. April 2022)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 978-3570104620
Preis: 20,00 € (gebundene Ausgabe) / 14,99 € (eBook)

 

Inhalt: 

Das Leben ist kurz. Niemand weiß das besser als die siebzehnjährige Lenni. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr nicht mehr viel Zeit lässt. Was soll sie mit gleichaltrigen Freunden, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben? Was soll sie anfangen mit der ihr verbleibenden Zeit, wenn sie noch so viele Fragen hat, die das Leben ihr nie beantworten wird?

In einem Malkurs im Krankenhaus trifft sie auf Margot: dreiundachtzig, voller Lebenserfahrung, Witz und Widerspenstigkeit. Margot weiß, wie es ist, im letzten Kapitel des Lebens angekommen zu sein. Als sie entdecken, dass sie zusammen genau einhundert Jahre gelebt haben, fühlt es sich für Lenni an wie ein Weckruf. Sie wollen gemeinsam Bilder malen – für jedes ihrer hundert Jahre eins. Für all die kostbaren Momente, voller Liebe, Lachen und Weinen, voller Erinnerungen, von denen sie sich gegenseitig erzählen.

Und auch wenn ihre gemeinsame Geschichte sich dem Ende neigt, spüren sie doch umso mehr, dass im Leben jeder Moment zählt, bis zum letzten Augenblick …

Ein unvergessliches Buch, das mit Anmut, Weisheit und ganz viel Herz davon erzählt, worauf es im Leben wirklich ankommt.

 

Was sage ich dazu? 

In dem Roman „Die hundert Jahre von Lenni und Margot“ treffen wir auf zwei unterschiedliche Charaktere, die doch miteinander verbunden sind: auf die 17jährige Lenni, die an einer unheilbaren Krankheit leidet, und die 83jährige Margot, die ebenfalls tödlich erkrankt. Beide treffen im Krankenhaus aufeinander und beide verbindet ein Thema: der Tod. Leni hat ihr ganzes Leben noch vor sich, wohingegen Margot schon einiges erlebt hat. Beide erkennen, dass sie gemeinsam 100 Jahre gelebt haben und wollen für jedes bedeutsame Jahr und jeden schönen Moment ein Bild malen. So erfahren wir nicht nur die Geschichte von Lenni, sondern tauchen auch in die Vergangenheit von Margot ein.

Der Roman behandelt das Thema Tod, den Abschied, aber auch das Leben und was wirklich lebenswert ist.  

Im Verlauf der Geschichte kristallisieren sich bedeutende Fragen heraus: 

Was soll ich anfangen, mit meiner verbleibenden Zeit, wenn sie gezählt ist? 

Habe ich wirklich alles erlebt, was ich erleben möchte? 

Was ist wirklich wichtig und worauf kommt es am Ende meines Lebens wirklich an?

Diese Fragen habe auch ich mir während dem Lesen immer wieder gestellt. Leni und Margot sind zwei bemerkenswerte Charaktere, die mich emotional auf Höhen und Tiefen mitgenommen haben. Genau das habe ich auch von dem Roman erwartet. Was meine Lesefreude jedoch etwas getrübt hat war die Tatsache, dass mir Lenni irgendwann eher als eine Art Randfigur vorgekommen ist und man scheinbar nur mich über Margot berichtet hat. Ja, Margot ist die Ältere von beiden und hat mehr erlebt, doch die Rückblenden waren irgendwann so verworren für mich, dass das eigentliche Thema etwas an Bedeutung verloren hat, eigentlich schade. 

Daher konnte die Geschichte mich letzten Endes leider nicht so fesseln, wie ich es erhofft und auch erwartet hatte.Trotz allem ist es ein Buch über wichtige Themen, das zum Nachdenken anregt. 

 

Meine Bewertung: 

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